Karneval 2007
Vom Leuchtturm zum Schornstein – auch in diesem
Jahr war das Motto des Blau-Weiss ein „Wasser-Thema“:
Seemänner. Was liegt da näher, als für
unseren Zehner-Handkarren aus Draht und Pappmache
einen Leuchtturm zu bauen? Gesagt getan, es wurde
Draht gebogen, Kleister angerührt, Zeitung
gerissen und fleissig gepinselt. Nur leider hatten
die fleißigen Bastler scheinbar den Bauplan
verkehr herum gehalten, denn das Ergebnis hatte
nur entfernt Ähnlichkeit mit einem Leuchtturm.
Aber dafür mit etwas für den Zweck viel
besserem: Dem Schlot eines Ozean-Dampfers – also
wurde schnell umdisponiert und der Wagen war fertig.
Die Krönung war die morgens noch schnell eingebaute
Nebelmaschine, die für den nötigen Dampf
sorgte.
So hat die Blau-weiße Truppe wieder alle Blicke
auf sich gezogen und dank großzügiger
Spenden der letzten Tour de France ging das erste
mal das Wurfmaterial auch nicht schon am Schützenhaus
aus. Im Anschluss ging es wie immer mit alle Mann
zum Rolf in den Rheindorfer Hof, um den gelungenen
Tag ordentlich zu feiern. Spätestens beim Nachhausegehen
hatten dann auch alle den dem Motto angemessenen
Seemannsgang perfekt drauf.
Zur standesgemäßen Einweihung des neuen
Jugendraumes fand am Karnevalsfreitag dann eine
Karnevalsparty statt. Insgesamt kamen über
100 geladene Partyfreudige, die bei Musik, gemixt
von unserem DJ-Duo Markus und Milan, und kühlen
Erfrischungen aus der Zapfanlage bis ca. ein Uhr
feierten. Die Party bescherte der Jugend dank des
Eintrittsgeldes sogar einen kleinen Gewinn, der
aber sofort für neue "Extras" im
Jugendraum ausgegeben wurde, damit die nächste
Party noch besser wird.
Rosenmontag traf man sich dann wie immer zum Zugauftakt
an der ehemaligen Rundschau. Nicht zuletzt durch
die freundlichen Begrüßungen und Motivierungen
der Zugteilnehmer durch unsere Kommentatoren Uli
und Nikola ging ein reicher Kamelle-, Strüßjer
und sogar Nudelregen auf die Blau-Weißen hinab.
Die kalten Füße wurden durch reichlich
schunkeln und hüpfen weggetanzt und das ein
oder andere Kölsch wärmte auch von innen.
So war dann für die meisten nach den knapp
2,5 Stunden Zug dieser Rosenmontag noch lange nicht
zu Ende.