Auf den Spuren von Robin Hood.
Ende November 2010 trafen sich einige interessierte Blauweiße in der Wintertrainingshalle des Vereins für Bogenschießen im Gustav-Heinemann-Haus, um in einem Schnupperkurs die Kunst des Umgangs mit Pfeil und Bogen kennen zu lernen uns auszuprobieren. Martin Söntgen, der seit einigen Jahren in diesem Verein aktiver Bogenschütze ist, hatte diese Möglichkeit angeboten und organisiert. Eine theoretische Einführung stand am Anfang, um sich mit dem ungewohnten und reizvollen Sportgerät vertraut zu machen und vor allem das komplexe Zusammenspiel von Körperhaltung und kontrolliertem Bewegungsablauf zu verstehen. Nach den dann folgenden ersten richtigen Schüssen wurde schnell klar, dass Bogenschießen doch nicht ganz so einfach ist, wie man nach vielen Robin Hood-Filmen geglaubt hatte. Aber genauso schnell wurde auch deutlich, dass innere Ruhe und Ausgeglichenheit und der genau abgestimmte Körpereinsatz die Schlüssel zum Erfolg sind. Nach einigem Ausprobieren und dem Befolgen von Verbesserungsempfehlungen ergaben sich bald recht beachtliche Ergebnisse und die Lust sich zu steigern und weiter zu machen. Faszinierend beim Bogensport ist dabei, dass er für jeden individuell, unabhängig von Alter, Konstitution und Kondition zu erlernen und das damit verbundene Erfolgserlebnis zu erreichen ist. Zum Abschluss wurde die „Jagd“ auf Luftballons freigegeben und der Wunsch der Bogenschützen – Alle ins Gold! – mit einem Knall gekrönt. Für alle Teilnehmer stand fest: gerne eine Fortsetzung und das am liebsten bei sommerlichen Temperaturen auf dem Freigelände des Vereins hinter den Sportplätzen An der Josefshöhe!
Martin Söntgen