Sitemap | Kontakt  

BWB
Home Kanu Sport Die Jugend Kajüte
Der Verein Termine Programm Anfahrt Adressen Satzung Presse

Moselfahrt 22.-24. Juni 2007

 

Am ersten Wochenende in den Sommerferien wer es wieder so weit: Die Blau –Weiss -Familie brach zu ihrer Vereinstour an die Mosel auf. Müden wir kommen!
Das Interesse an der Vorveranstaltung und die Anmeldungen ließen auf eine ähnlich große Resonanz wie zur Jubiläumstour im Vorjahr schließen. Es war sogar eine Tendenz zum zünftigen Camp-Wochenende auf der grünen Wiese auszumachen, denn die Zahl der Pensions- und Hotel-Weichlinge war rapide gesunken.
So stand das lang erwartete Wochenende vor der Tür und die Blicke gingen immer öfter Richtung Himmel, von wo uns Petrus wettermäßig ein wenig die Laune verderben wollte.
Von den kräftigen Regengüssen unbeeindruckt, fand sich im Laufe des Freitags die ganze Schar im schönen Müden ein und in wenigen Stunden war dann aus einer nassen Wiese neben der Turnhalle eine bunte Zeltstadt geworden. Trotz der miesesten Wetteraussichten waren wieder mehr als sechzig Mitglieder dem Aufruf gefolgt. Es scheint, die Tour nach Müden wird zu einer Traditionsveranstaltung wie die legendären Pfingstfahrten nach Diez an der Lahn.
Trotz heftiger Gegenwehr von oben wurde der Grill entzündet und bald bruzzelten auf der gut beschirmten Glut die ersten Koteletts. Nicht nur der Grill war gut beschirmt. Der ein oder andere Camper lernte auch etwas neues vom mit Plane beschirmten Zelt, damit dieses auch bloß nicht nass wurde. Ein Ost-Patent, das sich nicht so richtig durchgesetzt hat. Ein fieses Patent lernten die Freunde der deutschen Braukunst kennen. Denn es stellte sich heraus, das man nicht nur ein gekühltes Fass und eine Zapfanlage, sondern auch den richtigen Anschluss braucht. So blieb dann das heiß begehrte Fass Kölsch fast unberührt und ungeöffnet, machte die ganze Vereinsfahrt mit und kehrte jungfräulich zurück ins Bootshaus.
Am nächsten Tag war der Regen immer noch nicht alle, doch die erste Bootstour warf ihre Schatten voraus. Man einigte sich auf eine verkürzte Strecke, hatte aber wohl auf der nas-sen Straße so viel Anlauf, das doch wieder die gleiche Tour wie im letzten Jahr gefahren wurde. Immer schön der Schauer hinterherfahrend, waren wir nach einer Stunde bis auf die Knochen nass.
Aber als dann die Sonne mal rauskam, auch blitzschnell wieder trocken. Zur Mittagsrast in Pommern war dann wieder gemeinsames duschen angesagt, was aber keinen davon abhielt, die Pause bis zum bitteren Ende durchzuhalten. Dann kam doch tatsächlich wieder die Sonne raus und wir erreichten Müden müde, aber trocken. Der arme Ingo kam zwar trocken an, war aber vor dem Aussteigen wieder Mittelpunkt der Vereinsjugend, die unseren aus der Presse bekannten Kenterer auch auf der Mosel wieder zu den Fischen schicken wollten. Er wehrte sich lange, aber umsonst und es kam wenigstens diesmal kein Rettungsteam.

Unten geht`s weiter

   
 
   

 

 

 

   

   

   
   
   
   
   
   

Gesellig ging es dann auf dem Zeltplatz zu und es wurden sogar ein paar Sonnenanbeter gesichtet. Die hatten aber die Sonne wohl erschreckt und so stellte sich alsbald wieder der gewöhnte Sommerregen ein. Trotzdem wurde es wieder einschöner Abend und der Regen trommelte nach und nach auch die Nachtschwärmer in den Schlaf.
Am Sonntag morgen war es tatsächlich trocken. So wurde es dann geschäftig, denn nach den Erfahrungen der letzten Tage wollte man das ein oder andere doch auch trocken verstauen und abbauen.
Die letzten Kilometer waren dann auch schnell gepaddelt. Wir blieben sogar überwiegend alle trocken. Denn auch am Sonntag war wieder eine Kenterung war noch zu verzeichnen. Diesmal war es aber nicht der Ingo.
Nach gut einer Stunden paddeln war dann wieder alles vorbei. Die Boote wurden geladen, die Zimmer waren bereits geräumt und auf dem Platz an der Turnhalle stand auch nicht mehr viel. So ging leise und unspektakulär wieder eine schöne Fahrt zu Ende. Alle sind heil in Bonn angekommen und schlußendlich froh, dem nicht so tollen Wetter erfolgreich getrotzt zu haben. Denn ansonsten hätten sie ein wieder ganz fantastisches Wochenende verpasst!
P.S. Nächstes Jahr am ersten Ferienwochenende schon was vor?

Achim Unkelbach

 © Blau Weiss Bonn 2004