Deutsche Meisterschaften
Wildwasser Rennsport 2007 in Lofer
Eine komplette Medaillensammlung für
Moritz Lipperheide
Mäsgen/Gross fahren in die TOP-5
Die diesjährige Deutsche Meisterschaft,
ausgetragen auf der Saalach im österreichischen
Lofer, war für die Sportler des BWB ein
Wechselbad der Gefühle. Nach einer Woche
Vorbereitungszeit und vielen Trainingsfahrten
auf der technisch anspruchsvollen Weltcupstrecke
im Salzburger Land, starteten die Rennen am
1.6.07 mit den Classicrennen.
Als erster Starter überhaupt ging Moritz
Lipperheide im Canadier Einer bei den Junioren
an den Start. Im Ziel angekommen war die Enttäuschung
groß, dass es nach den guten Frühjahrsergebnissen
nicht zu dem erhofften Podiumsplatz gereicht
hatte. "Das Rennen wird halt oben auf
den flachen Teilstücken der Strecke gewonnen
und dort habe ich es einfach nicht geschafft,
das Boot laufen zu lassen", so die nüchterne
Fehleranalyse des Fünftplatzierten. Auch
im anschließenden Zweierrennen konnte
er mit seinem Partner Frederik Pesch von den
Faltbootfreunden aus Brühl nicht überzeugen.
Auf den ruhigen Teilstücken der Strecke
reichte die Kraft nicht aus, um den zwischenzeitlichen
Vorsprung ins Ziel zu retten und so reichte
es "nur" zu einem zweiten Platz.
Am zweiten Wettkampftag standen die Sprintentscheidungen
an. Nach dem missglückten Classicrennen
wollte Moritz Lipperheide im Canadier Einer
endlich die erhoffte Medaille einfahren. Nach
einem ersten Sicherheitslauf, der mit knappem
Vorsprung für Rang drei reichte, setzte
er im zweiten Durchgang alles auf eine Karte,
um nicht noch abgefangen zu werden. Der zweite
Lauf glückte mit einer fabelhaften Zeit,
die zwar nicht mehr zur Silbermedaille reichte,
aber die Bronzemedaille sicherte. Mit neuem
Selbstbewusstsein konnten Moritz Lipperheide
und Frederik Pesch dann in zwei beinahe fehlerfreien
Läufen die Goldmedaille im Canadier Zweier
erobern.
Der Zweier Mäsgen/Gross startete in diesem
Jahr bei den Herren in der Leistungsklasse.
Nachdem sie auf das Classicrennen verzichtet
hatten um sich zu schonen, wollten sie im
Sprint eine gute Platzierung erreichen. Mit
einem fünften Platz hinter den amtierenden
Europameistern und Weltmeistern gelang ihnen
ein erfreuliches Ergebnis, das für die
Zukunft hoffen lässt.
Ein Bericht von Moritz Lipperheide